nachrichtenkammer.eu Blog

Mit moderner Inkasso Software den Überblick behalten

Februar 9th, 2012 · No Comments

Nahezu jedes Unternehmen auf dem deutschen Markt kennt die Problematik um die gesunkene Zahlungsmoral der Kundschaft. Gerade der Mittelstand durchlebt erhebliche Existenzängste aufgrund des hohen Forderungsvolumens und der damit verbundenen Liquiditätsengpässe. Die Reaktion auf Mahnungen nimmt in einigen Bereichen immer mehr ab. Die telefonische Erreichbarkeit der Schuldner lässt nicht selten auch zu wünschen übrig. Viele Unternehmen haben darüber hinaus nicht die Kapazitäten, um das Inkasso der offenen Forderungen selbstständig und mit letzter Konsequenz zu betreiben. Die Schlussfolgerung daraus ist die treuhänderische Abgabe oder der Verkauf der Forderungen an ein spezialisiertes Inkassounternehmen. Diese Dienstleister sind in der Lage, die Forderungen effektiv und schnell zu inkassieren bzw. das gerichtliche Mahnverfahren ohne weitere Verzögerung einzuleiten.

Entwicklung individueller Software wird vorangetrieben

Die großen deutschen Inkassounternehmen, die sich auch auf dem europäischen und auf dem Weltmarkt ihr Stück vom “Forderungskuchen“ abholen möchten und sich daher auf massivem Expansionskurs befinden, haben in der Regel umfangreiche eigenständige IT-Abteilungen, die aus geschulten Anwendungsentwicklern bestehen. In groß angelegten Projekten mit Mitarbeitern aus der Inkassoabwicklung und der IT werden dann Entwürfe für individuelle Inkasso-Software entwickelt. Bis zur Marktreife können einige Jahre vergehen. Auch spezialisierte Entwicklungsfirmen wie die SUBITO AG (www.subito.de) sind in diesem Bereich tätig. Für das effektive Forderungsmanagement Software zu entwickeln bzw. zu nutzen ist heutzutage nahezu Pflicht bei den Big Players im Inkassosegment.

Außergerichtliches und gerichtliches Mahnverfahren wird automatisiert

Das lästige manuelle Mahnen, das bei den ursprünglichen Forderungsinhabern nicht funktioniert hat, wird über die neuartige Inkasso Software vollends automatisiert abgewickelt. Über verschiedene, vorher klar definierte und im Hintergrund automatisch ablaufende Mahnstufen werden die Eskalationen in den Mahnschreiben vorangetrieben. Fruchten all diese Mahnungen nicht, wird das automatische gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet, das heißt, per Software werden automatisch Mahnbescheide über das Amtsgericht erwirkt. Die weitere Vorgehensweise hängt von der Reaktion des Schuldners ab. Mit einem Widerspruch gegen den Mahnbescheid und anschließender Zahlung der Forderung kann das gerichtliche Mahnverfahren vorzeitig beendet werden. Als Inkasso Service kann mit den Schuldnern in diesen Fällen eine Stundung, eine Ratenzahlung oder ein Vergleich vereinbart werden.

Schnittstelle zur Buchhaltung

Auch die neuartigste und beste Software ist nur so gut wie die Daten, die ihr zur Verfügung stehen. Über eine Schnittstelle zur Buchhaltung kann jeder Sachbearbeiter sofort die Forderungspositionen einsehen. Eventuelle Zahlungseingänge sind sofort ersichtlich. Der Vorteil ist, dass die Forderung systemseitig täglich auf den aktuellsten Stand gebracht wird. Ein positives Merkmal einer guten Software ist also auch die Schnittstelle. Wie www.mahnportal.net/news/story/subito-ag-mit-neuer-inkasso-software-weiter-auf-expansionskurs.html berichtet, ist Subito mit seiner Software sehr erfolgreich, nicht zuletzt durch komfortable Details.

Weitere Eskalationsstufen

Wenn das Mahnverfahren auch auf dem gerichtlichen Weg keine Reaktion beim Schuldner hervorruft, wird ein Vollstreckungsbescheid über das Amtsgericht erwirkt. Die Forderung ist dann tituliert und verjährt erst in 30 Jahren. Ein Titel ist eine sichere Sache für den Gläubiger, wenn der Kunde in den nächsten Jahren finanziell wieder auf die Beine kommt. Davon ist aber nicht immer auszugehen. Die Zahl der Verbraucher- und Regelinsolvenzen steigt stetig an. In diesem Fall erhält der Gläubiger, wenn überhaupt, eine quotale Auszahlung seiner Forderung. Diese beträgt in den allermeisten Fällen nicht einmal zehn Prozent des Forderungsvolumens. Bis hin zum Ablauf des Insolvenzverfahrens bzw. der Wohlverhaltensperiode kann der Verlauf des Forderungseinzugs über die Inkassosoftware abgebildet werden.

Eigenständige Software kann ein Alleinstellungsmerkmal sein

Die großen Inkassounternehmen verfügen mittlerweile nicht selten über selbst programmierte Software, die in den Unternehmen einer permanenten Weiterentwicklung unterliegt. Der Feinschliff solcher Programme ist niemals abgeschlossen. Zum einen kann sich die Rechtslage ändern und zum anderen verändern sich die Schnittstellen und angeschlossenen Programme auch immerzu. Eine nahezu ausgereifte Software kann heutzutage ein Alleinstellungsmerkmal eines Inkassounternehmens sein. Unternehmen, die ihre Inkassoabteilung outsourcen wollen oder einen Forderungsverkauf anstreben, sehen sich die Wettbewerber auf dem Inkassomarkt sehr genau an und werden sich nicht selten für die beste technische Umsetzung entscheiden.