nachrichtenkammer.eu Blog

Homogenizer - Moderne Homogenisiermaschinen

Januar 26th, 2010 · No Comments

Vieles, was heute in der Industrie und vor allem im Bereich der Forschung und Entwicklung möglich ist, war noch vor wenigen Jahren Zukunftsmusik. Höchst feine Technologien sind mittlerweile nicht mehr nur Prototypen oder unerschwinglich für die allgemeine Verwendung, sondern einfach normal geworden. Natürlich wurde auch an bestehenden Techniken gefeilt und verbessert, sodass auch nach Jahrzehnten der Anwendung kaum noch ein Vergleich ist zwischen der einstigen Entwicklung und dem heutigen Stand der Dinge. Als Beispiel sei einmal auf die Homogenisiermaschinen hingewiesen. Homogenizer von www.kinematica.ch werden heute in sehr vielen Bereichen eingesetzt. Am bekanntesten ist das Verfahren aus der Milch.

Auf jeder Packung haltbarer Milch steht das Prädikat „homogenisiert“. Die Rohmilch wird in der Molkerei angeliefert. Würde man sie einfach abfüllen, würden sich die Bestandteile der Milch voneinander absetzen, wie immer, wenn Fette und Wasser miteinander in Kontakt treten. Bei der Homogenisierung leitet man die Frischmilch in ein System, innerhalb dessen sie durch eine sehr feine Düse gepresst wird. Unter Druck werden also die feinen Fettbestandteile der Milch zerdrückt und zerkleinert. So entsteht eine gewisse Homogenität, die, wie unter de.wikipedia.org/wiki/Homogenität erklärt, in vielen Bereichen sehr wichtig ist. Das Wort homogen lässt sich vom griechischen Wort „homogenos“ herleiten. Dies bedeutet so viel, wie „von der gleichen Art“. Das Bestreben ist also, keine Mischung aus unterschiedlicher Partikelgröße zu erhalten, sondern ein möglichst gleichbleibendes Produkt.

Der Grund, warum Lebensmittel oder andere Stoffe homogenisiert werden, liegt zum Teil in der Optik. Milch, in der sich Fettbestandteile gegen das Wasser absetzen, sieht nicht so schön aus. Gelbliche Verfärbungen der Fettansammlungen sind für viele Menschen eher abstoßend, als appetitanregend. Dadurch, dass die Rohmilch aber den Weg durch die Homogenisiermaschine geht, entsteht ein stabiles, strahlend weißes, immer gleichbleibendes Produkt. Viele Menschen würden die Milch in ihrem ursprünglichen Zustand gar nicht trinken. Eine weitere Begleiterscheinung der Homogenisierung ist der verbesserte Geschmack, der durch die gleichmäßigere Verteilung des Fettanteils entsteht. Mit der Haltbarkeit der Milch hat das Homogenisieren allerdings nichts zu tun. Um die Milch keimarm, also haltbar machen zu können, muss sie pasteurisiert und sterilisiert werden. In den modernen Molkereien durchläuft die angelieferte Rohmilch eine einzige Anlage, in der auch die Homogenisiermaschine mit integriert ist. Das Rohprodukt verlässt von der Lieferung bis zur Abfüllung die Anlage nicht.

Homogenizer, das englische Wort für Homogenisiermaschine, kommen auch in medizinischen Labors zum Einsatz, zum Beispiel wenn es um DNA Analysen geht. Die Größe der hier verwendeten Homogenisiermaschine ist allerdings kaum mit der in einer industriellen Molkerei vergleichbar. Wie man der englischen Seite en.wikipedia.org/wiki/Homogenizer entnehmen kann, finden Homogenizer aber auch den Weg in die Produktion von Papiertaschentüchern und ähnlichen Produkten. Auch hier ist es wichtig, aus der Zellstoffmasse eine homogene Mischung herzustellen, damit die weitere Produktion mit hoher und vor allem gleichbleibender Qualität verlaufen kann. Selbst Erdreich wird in gewisser Weise homogenisiert; man denke nur an die Blumenerde, die man in Säcken im Baumarkt kaufen kann. Damit die Kunden immer den gleichen Inhalt in der Packung finden, muss die Erde in möglichst gleichbleibende Körnungen zerkleinert werden. Der oft schon in der Erde enthaltene Dünger wird somit gleichmäßig verteilt und ist bei jeder Schaufel, die dem Sack Blumenerde entnommen wird, in gleicher Dosierung enthalten. All dies ist nur durch den Einsatz der modernen Homogenisiermaschinen möglich.