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Wasserbett ohne Heizung nicht empfehlenswert

Oktober 17th, 2008 · No Comments

Immer wieder hört man von Anbietern, die ein Wasserbett auch ohne Heizung anbieten. Doch macht ein solches Wasserbett überhaupt Sinn? Im Grunde genommen nicht, denn fehlt die Heizung beim Wasserbett, so entstehen mitunter zahlreiche Nachteile. Zum Einen kann die extreme Kälte des Wassers nur dadurch vom Körper abgeschirmt werden, dass sehr dicke Auflagen auf den Wasserkern gelegt werden. Diese mindern jedoch den bekannten Wasserbetten Effekt, da man mehr auf Polstern als auf dem Wasserbett liegt. Dadurch wird auch der Auflagedruck erhöht, wodurch ein weniger angenehmer Liegekomfort gewährleistet wird. Abgesehen davon wird durch die dicken Auflagen keine ausreichende Belüftung des Wasserkerns gewährleistet.

Die Auflagen können den eigenen Schweiß nicht abtransportieren, die Heizung kann ihn nicht verdampfen lassen. Dadurch liegt man nun entweder in seinen eigenen Ausdünstungen von Schweiß und Hautpartikeln oder die Flüssigkeit gelangt unter den Wasserkern in die Sicherheitswanne, wodurch die Wasserbetten mit der Zeit beginnen, unangenehm zu riechen. Ebenfalls bildet sich hierbei Kondenswasser, da das Wasser im Wasserkern eines solchen Bettes deutlich kühler als die Raumtemperatur ist. Dieses Kondenswasser kann ebenfalls nicht verdunsten, da ja keine Beheizung stattfindet. Stattdessen bilden sich Stockflecken, womöglich beginnt das Wasser sogar zu schimmeln. Aus eben diesen Gründen sollte man auch ein Wasserbett nicht ohne Heizung kaufen.

Und wenn diese vorhanden ist, so sollte sie auch entsprechend genutzt werden. Will man Strom sparen, kann man die Temperatur im Wasserbett auf der niedrigsten Stufe einstellen, doch spätestens im nächsten kalten Winter werden alle guten Vorsätze des Strom Sparens vergessen sein und man wird die Wasserbett Heizung doch etwas weiter aufdrehen, um so für eine wohlige Wärme bereits beim Zubettgehen zu sorgen.