Der Schreibtisch mit dem normalen Rechner gehört langsam aber sicher als eigenes Kapitel der Computergeschichte an. Diese Rechner findet man noch in Büros und in einzelnen Haushalten, der Trend geht aber mehr und mehr zu Notebooks. Diese haben den Vorteil, dass man sie ohne viel Aufwand überall mit hinnehmen kann. Spezielle Taschen sind dazu in der jeweils passenden Größe erhältlich, und egal, wo man sitzt: Die Knie als Schreibtisch hat man einfach immer dabei. Der Akku sorgt dafür, dass man auch einmal ohne Kabel schnell etwas im Netz nachschauen oder etwas anderes am Rechner erledigen kann. Was früher ein Grund war, statt Laptop einen großen PC zu nutzen, war die größere Leistungsfähigkeit der Rechner. Geringere Kapazität der Festplatte, weniger Arbeitsspeicher und ein schwächerer Prozessor waren vor allem zum Spielen anspruchsvoller Spiele, aber auch für sonstige Arbeiten nicht geeignet. Heute sind auch preiswerte Notebooks wie die von Computerpool schon schneller und besser, als die stärksten Rechner für den Hausgebrauch es vor wenigen Jahren sein konnten.
Auch das Nutzungsverhalten hat sich nicht nur ausgeweitet, sondern mit Einführung der Social Networks und immer weitreichenderer Verfügbarkeit des World Wide Web auch verändert. Facebook und Twitter sind bekannt und beliebt – selbst Schüler sind heute schon online in diesen Netzwerken zu finden. Die Flatrate für das Internet, die immer günstigere, dabei aber immer bessere und schnellere Technik und einige andere Gründe sorgten dafür, dass man heute das Netz immer dabei haben will – und auch kann. UMTS und W-Lan zu vergleichsweise günstigen Preisen, Angebote von Gaststätten und Fast Food Restaurants, kostenlos zu surfen und der wachsende Konsum der Datenautobahn machen das Notebook zur Pflicht. Dabei leisten die Rechner große Dienste, auch wenn sie als Arbeits-PC genutzt werden. Die Tastaturen und Touchpads sind besser geworden, die Bildschirme haben eine deutlich bessere Qualität. Großes Plus für die, die gerne einmal über das Web telefonieren: Sowohl Mikrofon, wie auch Lautsprecher und Webcam sind schon bei günstigen Geräten zu bekommen. Das Headset muss also nicht unbedingt sein – die Webcam als Sonderzubehör entfällt auch; die Kameras sind einfach im Gehäuse eingebaut.
Integrierte DVB-T Empfänger, also Fernsehkarten, steigern den Luxus eines solchen Gerätes: Wo das Signal stark genug ist, nutzt man PC und TV in einem Gerät. Über die DVD Laufwerke kann man auch Filme ansehen, Musik-CDs hören und vieles mehr. Viele Notebooks gibt es auch mit einer Fernbedienung, die das Multimedia Erlebnis komplett machen. Die Prozessoren und Arbeitsspeicher sind unterschiedlich ausgelegt. Man muss sich also vielleicht bei Computerbild einmal informieren, welches Notebook man sich letztendlich kaufen sollte. Preis-Leistungsunterschiede, natürlich aber auch Unterschiede zwischen Herstellern und der eigene Anspruch vom Arbeitsrechner über den Freizeit PC bis hin zur hochgerüsteten Gaming-Ausstattung „to go“: Alles ist erhältlich. Selbst bei Discountern bekommt man Notebooks, die ganz passable Testergebnisse erzielen konnten. Lange Akkulaufzeiten, die auch die Extended Version eines Filmes ohne Stromkabel und Unterbrechung ermöglichen, sind schon beinahe Standard. Auf den Festplatten findet so viel Datenkram Platz, dass die guten Rechner von vor wenigen Jahren grün wären, vor Neid.
Man bekommt im Vergleich zwischen Notebook und normalem Rechner also die gleiche Arbeitsgeschwindigkeit, die gewohnte Arbeitsweise und jeglichen Zubehör, ganz, wie man das haben möchte. Ob man mit hohen Ansprüchen in der niedrigen Preisklasse fündig wird, ist die andere Frage. Eine üppige Bildschirmdiagonale, ein schneller, moderner Prozessor, einige GB RAM – zusammen mit einem entspiegeltem Bildschirm, Bluetooth und anderen Extras – kosten mehr, als die Standardausführung in 15 Zoll, mit einem GB Arbeitsspeicher und auch im Softwareangebot eher schmal gehalten. Schnelle, stromsparende Prozessoren, wie bei Intel zu finden, sind von vielen Notebook Herstellern verbaut. Die eigene Recherche im Netz oder die Beratung im Elektronik Fachmarkt helfen dabei, sich auch wirklich das passende Gerät auszusuchen: Als einzelner, allein verwendeter Rechner oder als Zusatzgerät.
